Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Regelungen

 

1.1. Gegenstand der allgemeinen Geschäftsbedingungen

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB, Stand 01. Januar 2017) regeln das Vertragsverhältnis des jeweiligen Referenten oder Coaches (nachfolgend Veranstalter bzw. Coach) und seiner Kunden bei Nutzung, Zahlung und Durchführung angebotener und vereinbarter Dienstleistungen. Sie gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit dem Kunden und sind Bestandteil des Vertrages. Abweichende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers gelten nicht.

1.2. Vertragsabschluss

Ein Vertrag kommt durch die Auftragserteilung des Kunden und der entsprechende Auftragsannahme des Veranstalters zustande. Die Auftragserteilung und die Auftragsannahme kann per E-Mail, schriftlich oder mündlich (per Telefon oder persönlich) erfolgen. Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Auftragserteilung eine E-Mail als Bestätigung oder Ablehnung.

1.3. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Leistungen und Auseinandersetzungen ist Berlin.

1.4. Datenverwendung

Die Speicherung und Verarbeitung von Kundendaten erfolgt unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Kundendaten sowie die Daten der Teilnehmer werden zu Abwicklungs-, Abrechnungszwecken in Form von Namen, dem Namen des Unternehmens, der Postanschrift des Teilnehmers oder des Unternehmens, der Telefonnummer sowie der E-Mail-Adresse gespeichert. Für die Durchführung einiger Kurse übermitteln wir die Daten an workshopbutler.com, um die Organisation und die Erstellung der Zertifikate zu ermöglichen. Mit dieser Verarbeitung seiner Daten erklärt sich der Kunde ausdrücklich einverstanden. 

1.5. Eigentumsvorbehalt und Urheberrecht

Die Veranstalter behalten sich bei allen Lieferungen von Materialien in körperlicher Form das uneingeschränkte Eigentum bis zur vollständigen Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen durch den Kunden vor.

Werden für den Kunden urheberrechtsfähige Werke (z.B. Schulungsunterlagen, Programmierungen) erstellt, so wird dem Kunden bis zur vollständige Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen durch den Kunden nur ein einfaches Nutzungsrecht zu eigenen Zwecken ohne die Rechte zur Vervielfältigung, Verbreitung, Verarbeitung oder Zugänglichmachung eingeräumt, sofern vertraglich nichts anderes bestimmt ist.

Ausgehändigte oder zugesandten Seminarunterlagen, egal in welcher Form, unterliegen dem Schutz des Urheberrechts und dürfen auch in Auszügen weder vervielfältigt, übersetzt, nachgedruckt, elektronisch weiterverarbeitet, verbreitet oder veröffentlicht werden.

1.6. Haftung und Gewährleistung

In Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter nach den gesetzlichen Bestimmungen. Durch leichte Fahrlässigkeit entstandene Schäden werden nur ersetzt, wenn es sich dabei um die Verletzung einer wesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht) handelt. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

Haftungsansprüche wegen leichter Fahrlässigkeit verjähren in einem Jahr nach deren Entstehen. Das gilt nicht bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

1.7. Sonstiges

Sollte eine dieser Bestimmungen unwirksam sein oder zukünftig unwirksam werden, so wird davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung soll eine Bestimmung treten, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Teilnahme an offenen Workshops und Seminaren

 2.1. Leistungen

Folgende Leistungen sind enthalten: die erforderlichen Materialien und Trainingsunterlagen (in Deutsch oder Englisch), die Bereitstellung der Schulungsräume für die Dauer der Veranstaltung, die Vermittlung der Schulungsinhalte gemäß den einzelnen Beschreibung. Sofern in den Beschreibungen der Seminare angegeben, sind Pausengetränke sowie Mittagsverpflegung enthalten. Jeder Teilnehmer erhält eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Zertifikat, sofern dies ausgeschrieben wurde. Sonstigen Kosten, wie Fahrt- und Übernachtungskosten sind in den Trainingsgebühren nicht enthalten.

2.2. Vertragsdauer/Zahlungsbedingungen

Der Vertrag beginnt und endet spezifisch und individuell am vereinbarten Zeitpunkt.

Die Teilnahmegebühr versteht sich pro Person und Veranstaltungstermin zzgl. gesetzlicher USt. (zur Zeit 19%) und ist mit Zugang der Rechnung sofort fällig. Die Höhe der Teilnahmegebühr richtet sich nach den aktuellen Preisangaben auf der Homepage des Veranstalters.

Zahlungen werden ausschließlich per Banküberweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto akzeptiert.

2.3. Stornobedingungen

Die Auftragserteilung ist verbindlich. Nach Absprache mit dem Veranstalter kann der Auftrag gegen Zahlung einer Stornogebühr für gegenstandslos erklärt werden.

Die Stornogebühr beträgt:

  • 20% des Schulungspreises bei Absagen mehr als 21 Tagen vor dem vereinbarten Termin und
  • 50% des Schulungspreises bei Absagen zwischen 21 und 14 Tagen vor dem vereinbarten Termin und
  • 100% des Schulungspreises bei Absagen weniger als 14 Tagen vor dem vereinbarten Termin.

Der Veranstalter behält sich bei zu geringem Buchungsaufkommen vor, bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn von der Durchführung der Veranstaltung zurückzutreten. Bei wichtigen, von uns nicht zu vertretenden Gründen (z.B. Erkrankung des Referenten, höhere Gewalt) ist auch eine kurzfristigere Absage möglich.

In diesem Fall besteht die Möglichkeit der Umbuchung oder der Rückzahlung der Teilnahmegebühr. Bereits getätigte Ausgaben (z.B. Flug- oder Bahntickets oder Hotelbuchungen) werden dem Teilnehmer nicht ersetzt. Es wird der Abschluss einer entsprechenden Versicherung empfohlen.

2.4. Ersatzteilnehmer

Der Kunde ist berechtigt, anstelle des vereinbarten Trainings- oder Eventteilnehmers einen Ersatzteilnehmer zu benennen.

Sonstige Dienstleistungen

 

3.1. Vertragsgegenstand

Der Umfang der von dem Coach durchzuführenden Tätigkeiten, der Vertragsgegenstand, wird in einem Angebot in Textform beschrieben oder vertraglich festgehalten.

3.2. Mitwirkung des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, dem Coach ohne besondere Aufforderung rechtzeitig alle für die Vertragsdurchführung notwendigen Unterlagen und Informationen zugänglich zu machen.

3.3. Vergütung

Die Höhe der Vergütung und der Ersatz von Auslagen oder Reisekosten werden im Vertrag vereinbart. Alle Beträge verstehen sich stets zzgl. USt.

Der Coach kann angemessene Vorschüsse auf die Vergütung und die Auslagen verlangen. Er kann auch jederzeit Teilrechnungen entsprechend den bereits erbrachten Leistungen stellen.

Die Vergütung zzgl. gesetzlicher USt. und der Ersatz der Auslagen ist sofort mit Zugang der Rechnung fällig, sofern keine anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.